Käsehimmel

Lekwa & Käse eine Liebesgeschichte

Wer kennt ihn nicht? Ein Fixstarter, der auf jedem Käseteller zu finden ist.
Die Mitteleuropäer lieben es gerne mild und mollig. Deshalb wird der Camembert von den heimischen Käsereien gerne angeboten: Mild, fein, cremig auf der Zunge, und vollmundig rund auf dem Gaumen.
Auch gebacken ist der Camembert als vegetarische Alternative auf den Speisekarten vieler Restaurants zu finden.

Allein genießen ist nicht das Wahre!
Genuss entfaltet sich erst so richtig in der Begegnung! Das gilt besonders für den Käse!

Käse ist nicht zum Single-Dasein geboren. Er kommt erst durch seine BegleiterInnen zum Höhepunkt, da zeigt er seine Vielfalt und was alles in ihm steckt.
Natürlich ist nach alter Tradition Wein der bevorzugte Begleiter für Käse, das sagte schon Heinrich von Kleist:
„Käse macht erst geschickt die Zunge, Wein zu schmecken!“ (aus: Der zerbrochene Krug)

Doch es wäre unverzeihlich, würde man die große Auswahl der Käse-BegleiterInnen nicht erwähnen!
Besonders LEKWA, also Marmelade,sowie Fruchtaufstriche, Chutneys, eingekochte Früchte selbst, sind geradezu auserwählt, um das Beste aus dem Käse zu holen.

Vorsicht bei der Partnerwahl

Es hätte niemand Freude daran, milden Käse mit zu intensiven Fruchtnoten zu erschlagen oder einem gereiften Käse ein elegant-dezentes Lekwa anzubieten, welches am Gaumen gar nicht zu spüren wäre.

Daher empfehlen wir euch folgendes:
Je gereifter und/oder intensiver der Käse ist, desto selbstbewusster darf auch die Begleitung auftreten.
Junger, milder Käse braucht ebenso eine sanfte und liebliche Partnerin, wie zum Beispiel ein mildes Kirschlekwa oder die klassische Marillen-Lekwa.

Kräftige, gereifte Käsesorten brauchen Lekwa, mit intensiver Frucht. Hier ist auch Honig erlaubt!
Das holt aus beiden das Beste heraus!